Einen Artikel der etwas anderen Art haben wir heute zu veröffentlichen.

Von unseren Schwimmsportfreunden aus Mülheim erreichte uns die Bitte, einen Zeitungsartikel zum Thema "Typisierung und Stammzellenspende" zu verlinken. In dem Artikel geht es um eine junge Schwimmerin, die gleich an 2 Leukämie-Mutationen leidet und dringend eine Stammzellenspende benötigt. Der Zeitungsartikel selbst stammt aus dem letztem Jahr, ist aber leider noch aktuell, da sich noch immer kein passender Stammzellenspender gefunden hat.

⇒ Zeitungsartikel der WAZ

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die Typisierung ganz einfach und unproblematisch abläuft. Mit Hilfe von Wattestäbchen wird aus dem Mund eine Speichelprobe entnommen und für eine erste Analyse untersucht. Die ganze Aktion ist kostenfrei. Die ⇒ Deutsche Knochenmarkspenderdatei bietet ein Typisierungs-Set für Zuhause an, so dass man nicht - wie im Zeitungsartikel beschrieben - zwingend auf einer Typisierungs-Veranstaltung angewiesen ist. Das Set ist ebenfalls kostenlos. Sofern die Typisierung Übereinstimmungen mit den Gewebemerkmalen eines Patienten ergibt, wird beim Hausarzt eine Blutprobe zur weiteren Analyse entnommen. Im Allgemeinen sagt man, dass es bei 5 % der potentiellen Stammzellenspender innerhalb der ersten 10 Jahren nach der Typisierung tatsächlich zu einer Stammzellenspende kommt. Diese Statistik verdeutlicht, weshalb es so unendlich wichtig ist, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen.

Mitmachen kann jeder zwischen 17 und 55 Jahren, über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen.